Baguette magique

Für drei Baguettes benötigt man 500g Mehl (Weizenmehl oder Dinkelmehl), 300ml Wasser, bitte saukalt! 10g Hefe (also ein Viertel eines Würfels, den Rest kann man übrigens für drei, vier Wochen einfrieren), 1,5 TL Salz, eine Prise Zucker.

Alle Zutaten ordentlich verkneten, wieder erst langsam mit dem Handrührgerät vermischen, dann schneller verkneten. Das dauert ein paar Minuten. Für die besonderen Geschmäcker kann man den Teig mit Walnüssen, Oliven, getrockneten Tomaten, Rosmarin oder was einem sonst noch so einfällt versehen. Es ist alles zugelassen, was schmeckt.

So, jetzt darf die Hefe alleine weiterarbeiten. Das macht sie übrigens im Kühlschrank: Den Teig in ein ausreichend großes und guuut gemehltes Gefäß geben, das einen Deckel hat. Ich nehme eine Plastikbox, die gerade so in den Kühlschrank passt,Tupper in der Größe habe ich leider nicht. Denn der Teig braucht wirklich Platz, trotz kühlerer Kühlschranktemperaturen vergrößert die Hefe ihn enorm!

Deckel druff, ab in den Kühlschrank und 10-12 Stunden in Ruhe lassen. Erstmal den Ofen vorheizen auf 240 °C und jetzt den Teig vorsichtig auf die bemehlte Arbeitsfläche kippen. Wirklich vorsichtig und nicht mehr kneten, sonst zerstört man ja die Hefebläschen und die sind ja für die Lockerung zuständig. Also aufpassen.

Den Teig mit einem Messer oder Spachtel in drei gleich große Stücke teilen, auf ein Blech mit Backpapier legen und jeden Teigstrang zwei- bis dreimal drehen. Sieht nicht nur schön aus, sondern gibt dem Teig auch Spannung. Wer einen Wassersprüher für die Blumen hat, sprüht die Baguettes vor dem Backen damit ein. Ohne Dünger, das sollte klar sein.

Wer keinen Wassersprüher hat, hat vielleicht Strohhalme im Haus und holt sich hier die Anregung zum Einsprühen. Durch das Besprühen bildet sich die Kruste nicht so schnell und die Brote können noch “wachsen”. Außerdem wird die Farbe dann doller als ohne.

Ab in den Ofen damit, 15 Minuten bei besagten 240°C. Dann die Temperatur auf 220°C  herunter schalten und noch mal ca. 15 Minuten backen, je nach gewünschter Bräune. Oder dem Zustand der weiteren Zutaten.

Und schwupps sind die guten Stücke schon fertig! Ich hab es mal “baguette magique” genannt, denn ich habe in diesen Tagen erst von meiner guten Freundin A. in Schweden gelernt, dass das der französische Begriff für Zauberstab ist. Passt, das klappt nämlich immer, das Ding.

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