Rein theoretisch


Heute hatte ich meinen allerletzten Schultag, nächste Woche ist es soweit: Ich habe meine theoretische Gesellenprüfung.

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Die Prüfung am 2. Juni setzt sich zusammen aus den Teilen „Warenwirtschaft und Produktionstechnik von Backwaren und Kleinen Gerichten“. Der Teil dauert 120 Minuten, es werden zum Beispiel Dinge abgefragt wie die Leitsätze für

  • Roggenbrot (mindestens 90% der Getreidemahlerzeugnisse ist Roggenmehl, die restlichen 10% sind egal)
  • Weizenkleingebäcke, z.B. Schrippen (mindestens 90% der Getreidemahlerzeugnisse ist Weizenmehl und das Gebäckgewicht übersteigt nicht 250g)
  • Roggenbrötchen (maximal 50% der Getreidemahlerzeugnisse ist Roggen, bitte nicht mehr, sonst werden das fürchterlich kleine Murmeln).

Und so weiter. Da wird auch viel gerechnet, da hab ich eigentlich nur Bammel davor, meinen Taschenrechner zu vergessen.

Da kann auch die Frage nach verschiedenen Massen dran kommen: geschlagene, geröstete oder gerührte Massen. Und Gebäckbeispiele dafür:

  • Biskuit (geschlagene Masse)

Biskuitböden

  • Eclairs (geröstete Masse)

Eclairs

  • Marmorkuchen (gerührte Masse)

Oder wie man einen gepflegten Ausbund bei einem Marmorkuchen hinbekommt. Der Bäcker schneidet nach 10 Minuten des Backens den Kuchen in der Form längs ein wenig ein:

Marmorkuchenschnitt

Der Konditor an sich legt vor dem Backen gerne längs eine Spur Zucker auf den Teig in der Kastenform. Aber es gibt auch den Trick, eine Spaghetti-Nudel in die gleiche Richtung darauf zu legen. Der Kuchen reißt an der gewünschten Stelle auf, der erhoffte Ausbund ist da. Nach dem Backen sollte allerdings daran gedacht werden, die Nudel wieder zu entfernen. Die erfreut den Kunden sicher nicht so doll.

Im zweiten Teil der Prüfung werden wir 60 Minuten lang Fragen zum Thema „Betriebswirtschaftliches Handeln“ beantworten. Wie eine Aktionswoche zum Beispiel vorbereitet wird. Was die ultimativen Werbeträger dafür sind. Und wie man den Erfolg (oder auch Misserfolg) der Aktion am besten ermittelt.

Abschließend dürfen wir uns noch mit „Wirtschaft und Sozialkunde“ beschäftigen. Auch wieder 60 Minuten lang. Ich betone „dürfen“. Das Fach kann niemand leiden. Aber es gilt trotzdem zu pauken: über Kredite, Sozialversicherung oder Arbeitsverträge.

Dann gehe ich jetzt mal zurück zum Schreibtisch und widme mich den Themen.

Oder wie Franz Beckenbauer sagen würde: „Es gibt nur eine Möglichkeit: Sieg, Niederlage oder Unentschieden.“

 

Sandra mit Hase

 

 

 

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3 Kommentare

  1. Ich wünsche dir viel Erfolg und drücke die Daumen.
    LG Ulrike

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  2. ingrid lüderitz

    ich wünsch dir auch viel erfolg (an dem ich keinerlei zweifel habe). grüßli ingrid
    das mit der spaghetti-nudel probier ich auch mal aus. aber jetzt kommt erst mal der (fast) tägliche 5-strang-zopf in den ofen :-))

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