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Wohin mit all den kleineren Dingen, die mir in meiner Azubilaufbahn begegnen? Zitate, Ereignisse und Fakten, die ich nicht wirklich in Artikel eingebaut bekomme. Da fällt mir noch nicht mal ein schlauer Titel ein dafür. Also muss ein Kessel Buntes her heute. Frohe Lektüre wünsche ich!

1) In „Zahlen, bitte!“ hab ich unsere Apfelschälmaschine vorgestellt. Zur Erinnerung noch mal das Bild:

Spitzending: Der Apfelschäler. Ein tolles Ding, wenn es mit seinem Saugnapf auch wirklich am Tisch kleben bleibt. Wenn nicht, wird halt geflucht, was das Zeug hält, das macht man so, hab ich bei allen beobachten könnten. Vor kurzem war die Kurbel kaputt, da hätte man wunderbar fluchen können. Aber der Kollege, der mit Schälen gerade beschäftigt war, hat nicht lange gefackelt: kurzerhand wurde die Bohrmaschine aus dem Lagerraum geholt, am Kurbelaufsatz befestigt und dann eben per Bohrmaschinenknopfdruck gekurbelt. Funktionierte super, ruckzuck war er fertig mit der Kiste Äpfel. Mittlerweile haben wir eine neue Schälmaschine mit heiler Kurbel. Schade eigentlich, per Hand ist das längst nicht mehr so spektaktulär.

2) Warum würzen wir unser Brot? „Die Gewürze mochten in Zeiten, in denen es üblich war, sich mit Vorräten auf Jahre hinaus zu versorgen, schimmligen, muffigen Geschmack verdeckt, besseren oder anderen Geschmack vorgetäuscht haben.“ Lecker, Vorräte auf Jahre hinaus?? Na, Hauptsache, man hatte auch einen guten Zahnarzt in der Nähe.

3) Am 27. September 2013 ist Tag des Butterbrotes.

4) Nicht nur, dass in Ulm der höchste Kirchturm der Welt steht. Nein, man hat sich dort auch 1955 das erste Brotmuseum der Welt hingestellt. Krass, da will ich natürlich hin! Wer war da schon und kann mir berichten??

5) Vergangenen Montag der erste Berufsschultag nach den Weihnachtsferien: „Wie, es war Weihnachten und du hast noch immer kein Smartphone?? Wie geht das denn!“ Äh, tja. Da hab ich wohl vergessen, mir eines zu wünschen. Statt dessen hab ich mir ein anderes Lehrbuch gewünscht, auch bekommen und finde es toll, viel toller als den „Schünemann„. Das hab ich aber natürlich nicht erwähnt, sondern nur verlegen gegrinst. Woraufhin mein Banknachbar mir anbot: „Du, im September bekomme ich sowieso ein neues Smartphone, weil neuer Handyvertrag, dann bekommst du mein altes.“ Süß, oder? Hach, die Jungs.

Oder wie Hans Krankl sagen würde: „Wir müssen gewinnen, alles andere ist primär.“

Mein Schülerausweis. Mit dem komme ich sogar vergünstigt ins Kino. Sehr Rock'n'Roll.

Seite 2 von meinem Schülerausweis. Mit dem komme ich sogar vergünstigt ins Kino. Sehr Rock’n’Roll.

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2 Kommentare

  1. Kathrin

    Am Brotmuseum verbei gelaufen bin ich unzählige Male… rein gegangen bin ich nie. Ich weiß zwar durch verschiedene Auslandsaufenthalte unser deutsches Brot sehr zu schätzen, dass das Thema nicht nur geschmacklich spannend sein könnte, erfahre ich erst in den letzten Monaten…Danke dafür, liebe Sandra! Von mir also leider trotz dreieinhalb Jahren Ulm keine näheren Infos…

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  2. Nicole

    Zu Punkt 4.) Ich wurde in meiner Schulzeit unter vehementem Protest GEZWUNGEN, ins Brotmuseum oder neudeutsch: „Museum der Brotkultur“ zu gehen – dementsprechend schillernd habe ich das in Erinnerung :). Der Sinn, sich altes Brot in einem Museum anzuschauen, hat sich mir nicht ganz erschlossen damals. Nun, ist ja auch nun schon eine Weile her, gell… jetzt sehe ich das natürlich mit völlig anderen Augen :). Aber: die Ausstellung ist tatsächlich ganz nett gemacht und sehr lehrreich – für Fachfrauen wohl erst recht. Ne Übernachtungsmöglichkeit in Ulm, um Ulm und um Ulm herum haste ja schon, Zudem rückt Tante Herta vielleicht u.a. ihr Käsekuchen-Rezept raus… und der Münsterturm will nach „extreme-brezel-testings“ dann zum sportlichen Ausgleich erklommen werden. Kurzum, nix wie hin! Hier mal der link: http://www.museum-brotkultur.de/.

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